Ratgeber

Knotenlehre: Einleitung

Knotenlehre: Der Palstek


Der Palstek [ˈpaːlsteːk] dient zum Knüpfen einer festen Schlaufe. Er ist der in der Seefahrt am häufigsten verwendete Knoten.

Knotenlehre: Der Stopperstek


Der Stopperstek ist ein Klemmknoten, mit dem eine dünnere Leine mit einem dickeren Seil, einer Trosse oder einer Kette verbunden wird. Er kann auch verwendet werden, wenn das Seil unter Spannung steht. Er zieht sich unter Belastung zu und lockert sich bei Entlastung wieder und kann so verschoben werden. Bei seitlicher Belastung in Richtung des zusätzlichen Törns blockiert er, in die andere Richtung lässt er sich verschieben.

Knotenlehre: Der Webeleinstek


Der Webeleinenstek, Webleinstek oder Mastwurf ist ein Knoten zur Befestigung einer Leine an einem Gegenstand. Teilweise ist er auch als Achterschlinge bekannt. Der Webeleinenstek verklemmt sich auch bei größerer Belastung kaum, kann aber bei einseitiger Belastung abrollen oder sich lockern. Der Webeleinenstek kann gesteckt, gelegt oder geworfen werden; er ist einer der wenigen Knoten, die sich für die Mitte einer Leine eignen, wenn deren Enden (seemännisch: Tampen) nicht frei sind.

Knotenlehre: Der Kreuzknoten


Der Kreuzknoten ist ein Seemannsknoten, der zum Verbinden von zwei gleich starken Leinen verwendet wird. Andere Namen für den Kreuzknoten sind z. B. auch Doppelknoten, Samariterknoten oder Reffknoten. Es ist ein prüfungsrelevanter Knoten beim Sportbootführerschein See (SBF See), beim Sportbootführerschein Binnen (SBF Binnen) und beim Bodenseeschifferpatent.

Knotenlehre: Der Achtknoten


Der Achtknoten oder Achterknoten ist ein Knoten mit verschiedenen Verwendungsmöglichkeiten. Er wird beispielsweise als Endacht von Seglern als Stopperknoten am Seilende eingesetzt. In der Heraldik findet er sich als Liebesknoten.